ABLAUF DER STRAHLENTHERAPIE

1. ANMELDUNG

Nach der Zuweisung durch den vorbehandelnden Facharzt erhalten alle unsere Tumorpatienten kurzfristig einen Termin für ein Erstgespräch, zu dem sämtliche zur Verfügung stehenden Unterlagen wie Arztbriefe, Befunde und vor allem Röntgen- oder CT-Bilder mitgebracht werden sollten. An der Anmeldung werden zunächst die Personalien aufgenommen und die Patientenakte angelegt.

2. ERSTGESPRÄCH

In einem sehr ausführlichen Gespräch, besprechen die Fachärzte fürStrahlentherapie detailliert und in für alle Patienten verständlicher Form die jeweilige Tumorsituation, sämtliche Behandlungsmöglichkeiten und insbesondere den Ablauf und die möglichen Nebenwirkungen der geplanten Strahlentherapie mit dem Patienten.

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An Hand eines Aufklärungsbogens werden die einzelnen Punkte ausführlich erörtert. Auf die ganzheitliche Betreuung unserer Patienten wird besonderer Wert gelegt. So werdenSchmerzmedikation, zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten sowie die psychische und die soziale Situation in dieses Gespräch mit eingebunden.

3. FESTLEGUNG DES ISOZENTRUMS

Der nächste Schritt im Behandlungsablauf ist die Lokalisation der Bestrahlungsfelder, auch Simulation genannt. Für die Bestrahlung muss der Patient über bis zu 40 Sitzungen, möglichst reproduzierbar auf dem Bestrahlungstisch liegen. In unserer Praxis stehen zahlreiche aufwändige Lagerungshilfen zu Verfügung, so z.B. für die Bestrahlung von Brustkrebspatientinnen ein sogenanntes Mammaboard, auf dem sowohl die Lagerung des Oberkörpers, des Kopfes als auch der Arme individuell gestaltet und maximal reproduzierbar sowie weitgehend bequem möglich ist. Für Beckenbestrahlungen haben sich Schaumstoffvorrichtungen zur Fixierung der Knie und der Füße als sehr vorteilhaft herausgestellt. Ein besonderes Problem stellt die exakte Lagerung bei Bestrahlungen im Kopf-Hals-Bereich dar, da diese Region zum einen sehr beweglich ist und zum anderen hier eine exakte Schonung des Rückenmarks besonders wichtig ist. Es werden deshalb für den Patienten individuell angefertigte Bestrahlungsmasken aus Kunststoff hergestellt.
Diese Bestrahlungsmasken werden auf einer speziellen Haltevorrichtung am Tisch verankert , so dass Kopf und Hals des Patienten weitgehend immobilisiert werden. Auf diese Weise ist eine Bestrahlung der Tumorregion mit einer Genauigkeit von 1-2 Millimetern durchzuführen. Nachdem die optimale Lagerung abgeschlossen ist, wird mittels Durchleuchtung und mit Hilfe eines dreidimensionalen Lasersystems ein Punkt am Patienten eindeutig definiert und auf der Maske bzw. der Körperoberfläche aufgemalt. An
diesem sogenannten Isozentrum werden dann sämtliche Bestrahlungsfelder ausgerichtet.

4. PLANUNGS-COMPUTERTOMOGRAFIE

Im Anschluss an die Festlegung des Isozentrums gehen unsere MTRA`s mit dem Patienten zum Computertomographen in der Röntgenpraxis am Theresienkrankenhaus.

Dort wird eine Computertomographie (CT) des zu bestrahlenden Gebietes in dünnen Schichten von wenigen Millimetern durchgeführt. Die Durchführung der Computertomographie erfordert in den meisten Fällen keine Kontrastmittelgabe und dauert nur wenige Minuten. In speziellen Fällen, so bei Tumoren des Gehirnes oder der Prostata, liefert eine zusätzlich angefertigte Kernspintomographie (MRT) wichtige
ergänzende Information hinsichtlich Lage und Ausdehnung des zu bestrahlenden Areals.
Anschließend werden die am CT und MR gewonnenen Daten direkt auf das Bestrahlungsplanungssystem überspielt.

5. BESTRAHLUNGSPLANUNG

Grundlage der Bestrahlungsplanung ist ein aus diesen Daten im Computer erzeugtes Patientenvolumen. Sämtliche Schnittbilder sowie Rekonstruktionen in zwei weiteren Ebenen erlauben eine exakte Definition der zu bestrahlenden Gebiete. Der Arzt kann Schicht für Schicht millimetergenau sämtliche Strukturen markieren, die für die Planung der Bestrahlungsfelder von Bedeutung sind. Die Hauptaufgabe der drei Medizin-Physiker ist es, an Hand der vorgegebenen Zielvolumina und Risikoorgane die Einstrahlwinkel
sowie die Formen der Bestrahlungsfelder festzulegen und die resultierende dreidimensionale Dosisverteilung zu berechnen und graphisch dazustellen. Ziel der Optimierung ist eine möglichst gleichmäßige Dosis im gewünschten Zielgebiet und eine möglichst geringe Dosis an den Risikoorganen. Bevor der Bestrahlungsplan zur Realisierung an die Linearbeschleuniger online weitergeleitet wird, muss er zwischen Physiker und Arzt ausführlich besprochen und dann vom Arzt für die Anwendung am
Patienten freigeben werden.

6. LOKALISATION DER BESTRAHLUNGSFELDER

Um sicher zu stellen, dass die bei der Bestrahlungsplanung erzeugten Felder und Einstrahlwinkel am Patienten exakt realisiert werden können, kommt der Patient noch einmal an den Simulator. Die berechneten Einstrahlwinkel und Bestrahlungsfelder werden mittels Durchleuchtung und Röntgenaufnahmen auf ihre exakte Lage überprüft.
Außerdem werden die Bestrahlungsfelder am Körper des Patienten oder der Kunststoffmaske aufgemalt um eine regelmäßige Kontrolle auch während der Bestrahlung zu gewährleisten. Jedes der Bestrahlungsfelder wird mittels Röntgenbild dokumentiert und vor Beginn der Behandlung vom Arzt kontrolliert und abgezeichnet.
Nun kann die tägliche Bestrahlung im Rahmen der 4 – 8 Wochen dauernden Behandlung
beginnen.

7. BESTRAHLUNG AM LINEARBESCHLEUNIGER

Die Bestrahlung erfolgt überwiegend mit hochenergetischen Photonenan einem unserer zwei Linearbeschleuniger. Bei jeder Bestrahlungssitzung wird der Patient wieder exakt an Hand des dreidimensionalen Lasersystems wie bei der Simulation ausgerichtet. Mittels eines Lichtvisiers kann die Einstellung der Bestrahlungsfelder mit den auf der Haut aufgezeichneten Vorgaben überprüft werden. Bei der Ersteinstellung kontrolliert jeweils ein Arzt, dass die Lagerung und die Einstellung sämtlicher Felder den Vorgaben des Bestrahlungsplanes entsprechen. Während der Bestrahlung müssen MTRA`s und Ärzte den Bestrahlungsraum verlassen. Der Patient wird durch mehrere Videokameras und eine Gegensprechanlage ständig überwacht und steht somit in Kontakt mit der Außenwelt.
Vom Schaltplatz aus kann das Bestrahlungsgerät zur Einstellung der jeweiligen Felder von außen bewegt werden. Die individuelle Feldformung wird entweder durch einensogenannten Multi-Leaf-Kollimator oder durch speziell zugeschnittene Bleiabsorber erreicht. Der Multi-Leaf-Kollimator besteht aus 80 1cm breiten Bleilamellen, die eine vollkommen individuelle Begrenzung der Felder ermöglichen. Durch eine direkt am
Bestrahlungsgerät angebrachte kleine Videokamera kann auch die Übereinstimmung des Lichtvisiers mit dem aufgezeichneten Bestrahlungsfeld exakt kontrolliert werden. Alle Bestrahlungsfelder werden mithilfe eines modernen Elektronischen Portal-Image Systems in regelmäßigen Zeitabständen direkt bei der Bestrahlung überprüft. Sämtliche Bestrahlungsvorgänge werden täglich sowohl mittels Computerausdruck als auch handschriftlich dokumentiert.

8. ARZTKONTAKT UND ABSCHLUSSUNTERSCHUNG

Regelmäßig, mindestens 1x wöchentlich und bei Bedarf natürlich auch wesentlich öfter, erkundigt sich der Arzt nach dem Befinden des Patienten. Die Haut wird kontrolliert, mögliche typische Nebenwirkungen werden bewusst abgefragt. Falls von Seiten des Patienten Fragen oder Probleme bestehen, werden diese auch zwischen den geplanten Kontrollen sofort von den MTRA`s an den Arzt weitergeleitet und von diesem mit dem Patienten besprochen. Am Ende der je nach Tumorart 5 – 8 wöchigen Bestrahlungsserie findet eine ausführliche Besprechung über die stattgefundene Therapie, die weiteren Maßnahmen und die Nachsorge-Untersuchungen statt. Diese werden im allgemeinen wieder von den zuweisenden Ärzten durchgeführt.

9. STATIONÄRE BEHANDLUNG

Falls bei einem Patienten eine Radio-Chemotherapie erforderlich ist oder der Patient sich in einem schlechten Allgemeinzustand befindet, ist die Behandlung auch unter stationären Bedingungen durchführbar. Unsere Praxis hat im Theresienkrankenhaus 10 Belegbetten und für die Betreuung der stationären Patienten sind zwei erfahrene Stationsärzte, einer davon Facharzt für Innere Medizin, beschäftigt, die sich intensiv um die stationäre Behandlung unserer Patienten kümmern. Die Unterbringung ist wie im gesamten Theresienkrankenhaus in 1-2-oder 3-Bettzimmern möglich.

STATIONÄRE BEHANDLUNG

Ergibt sich die Situation, dass ein Patient eine Strahlentherapie in Kombination mit einer Chemotherapie benötigt, oder dass ein schlechter Allgemeinzustand besteht, ist die Behandlung auch unter stationärer Betreuung durchführbar. Auch die Seedimplantation bei Prostatakarzinom erfolgt stationär.
Unserer Praxisklinik verfügt somit über eine Station mit 10 Belegbetten im St. Theresienkrankenhaus. Für die Betreuung der stationären Patienten sind zwei erfahrene Stationsärzte, einer davon Facharzt für Innere Medizin, ganztägig für die Patientenbetreuung zuständig.
Die Unterbringung ist in 1-, 2- oder 3-Bettzimmern möglich.

LEISTUNGEN

In der Praxisklinik für Strahlentherapie ist der Schwerpunkt strahlentherapeutischer Behandlungen die Therapie unterschiedlichster bösartiger Tumore und deren Metastasen. Zuverlässig kommt es zu einer Tumorrückbildung mit resultierender Beschwerdelinderung bis hin zur Schmerzfreiheit. Meistens wird die Behandlung auch unter dem Gesichtspunkt der Heilung, d.h. zur Tumorvernichtung eingesetzt. Häufig wird die Strahlentherapie nach einer Operation oder in Verbindung mit einer Chemotherapie durchgeführt. Hierbei erreicht man durch die Kombination der unterschiedlichen Behandlungsmethoden das optimale Ergebnis.

AUSSTATTUNG

Die Praxisklinik ist mit den modernsten Geräten und Planungssystemen ausgestattet.
Die Behandlung des gesamten Spektrums bösartiger und gutartiger Erkrankungen ist somit möglich. Einzelheiten finden Sie in der seitlichen Menueleiste von Ausstattung und Startseite.

Kurzaufstellung

- 2 modernste Linearbeschleuniger für die Bestrahlung von Außen,
- mehrere Bestrahlungsplanungsrechner für die exakte  individuelle Bestrahlungsplanung,
- 1 Brachytherapieeinheit für die Bestrahlung von Körperhöhlen (Afterloadingtechnik)
- 1 Brachytherapieeinheit für das Einbringen von Seedstrahlern in die Prostata (Seed-Permanentimplantation)
- Bestrahlungsplanung mit Computertomografie, Kernspintomografie und falls erforderlich mit PET-CT
- die Praxis verfügt über eine radioonkologische Bettenstation am St. Theresienkrankenhaus mit der Möglichkeit stationäre Strahlentherapien durchzuführen, die Patienten palliativmedizinisch zu betreuen und Chemotherapien parallel zur Bestrahlung vorzunehmen.

Aktuelles

 

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) in Mannheim

16 - 19.Juni 2016

 

Inbetriebnahme unseres neuen Praxis-Computwertomografen für die Bestrahlungsplanung
im Januar 2016

Im März 2016 Einführung einer atemgesteuerten Bestrahlung.

Praxisöffnungszeiten

Montag - Freitag
08.00 - 18.00 Uhr

Praxisklinik für Strahlentherapie im St.Theresienkrankenhaus


Mommsenstr 24  I  90491 Nürnberg
Telefon 0911- 95148-0
Fax 0911- 95148-50
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HISTORIE

1994 – 1995:   Strahlentherapie-Neugründung am St. Theresienkrankenhaus in Nürnberg durch Dr. R. Baumer, Facharzt für Strahlentherapie. Drei Strahlenschutzräume mit massiver Spezialbeton-Ummantelung und mehrere Funktionsräume entstanden. Inbetriebnahme 01.07.1995.
Bedingt durch behördliche Strahlenschutzauflagen und durch die zu verbauenden Betonmassen befinden sich Strahlentherapieabteilungen üblicherweise in den Untergeschossen der Krankenhäuser. Ein wesentliches planerisches Ziel war es somit, den üblichen Kellercharakter baulich zu umgehen und Tageslicht für Besucher und Personal zu schaffen.
Von Anfang an betreut die Praxis eine radioonkologische Bettenstation (10 Betten) am St. Theresienkrankenhaus.

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1999-2000:   Die Praxis gründet mit Unterstützung der Stadt Fürth eine  Strahlentherapiepraxis am Klinikum Fürth. Beide Praxen (Nürnberg/Fürth) bilden jetzt einen überörtlichen Verbund. Partner in Fürth ist Dr. R. Guttenberger, Facharzt für Strahlentherapie.

2000:   Auf Grund der technischen Ausstattung und der medizinischen Möglichkeiten erhält die Praxis am St. Theresienkrankenhaus von der Landesärztekammer den Status einer Praxisklinik.

2001:   Dr. J. Meier, Facharzt für Strahlentherapie tritt in die Praxisklinik am St. Theresienkrankenhaus als Partner ein. Eine Gemeinschaftspraxis wird gegründet.

2002:   Einführung der Brachytherapie der Prostatamittels mittels Seed-Implantation

2002/2005:   Mit erheblichem Aufwand erfolgte die Modernisierung bzw. Neuanschaffung von Strahlentherapiegeräten, Therapiesimulator und Planungssoftware. Die technischen Weiterentwicklungen in der Strahlentherapie wurden in der Praxisklinik zügig umgesetzt.

2008:   Die Praxisklinik zertifiziert sich erstmalig mittels Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001. Jährliche Re-Zertifizierungen folgen. Service und Produktqualität werden hierbei überprüft.

2009-2010:   Das ältere Bestrahlungsgerät wird durch das aktuell modernste Bestrahlungsgerät am Markt (Synergy der Fa. Elekta) ersetzt. Auch neue Planungsrechner wurden angeschafft. Neue Behandlungstechniken höchster Qualität konnten jetzt zügig eingeführt werden (IMRT, IGRT, VMAT).

2010-2011:   Am Landkrankenhaus Roth gründet der Strahlentherapie-Praxisverbund Nürnberg/Fürth eine weitere Strahlentherapiepraxis. Leitung und Partnerin ist Frau Dr. J. Mayle, Fachärztin für Strahlentherapie. Mittlerweile besteht zwischen den einzelnen Standorten eine überörtliche Gemeinschaftspraxis.

2012:   Die Ersatzbeschaffung eines neuen Afterloading-Bestrahlungsgerätes zu  inneren Bestrahlung von Körperhöhlen wurde vorgenommen.

2012/2013:   Die Praxis am St. Theresienkrankenhaus erweiter ihre Räumlichkeiten mittels Anbau. Es stehen jetzt weitere Funktions- und Besprechungsräume zur Verfügung.

2015/2016:  Die Praxis am St. Theresienkrankenhaus hat einen speziell für die Bestrahlungsplanung geeigneten Computertomographen neu installiert.
Dieser hat eine vergrößerte Scan-Öffnung, damit z.B. mit Lagerungshilfen und speziellen Armlagerungen untersucht werden kann.



Ärzte

Dr. med. Roman Baumer

Facharzt für Strahlentherapie

Dr. med. Johann Meier

Facharzt für Strahlentherapie

Dr. med. A. Heumann-Bahner

Fachärztin für Strahlentherapie

Dr. Mathias Pirkl

Facharzt für Strahlentherapie

Christoph Pirkl

Facharzt für Innere Medizin

Marcela Baussmerth

Assistenzärztin
team

Team

Unser Team besteht aus 4 Fachärzten für Strahlentherapie, einem Facharzt für Innere Medizin (Stationsarzt) und einer Assistenzärztin, 3 Sekretärinnen, 6 Medizinphysiker/-innen, 13 Medizinisch-technischen Assistent/-innen, einem EDV-Netzwerkadministrator und einem Techniker.

Teilnahme an Qualitätszirkel der Kassenärztlichen Vereinigung

Zum medizinischen Qualitätszirkel treffen sich regelmäßig Ärzte gleicher oder unterschiedlicher Fachrichtungen. Er dient der ärztlichen Fort- und Weiterbildung z.B. in Form fachbezogener Vorträge mit anschließender Diskussion. Ein gegenseitiges Kennenlernen erfolgt im Rahmen der Treffen. Da Strahlentherapeuten unterschiedliche Tumorarten behandeln, sind sie in der Regel auch Mitglied in mehreren Tumor-Qualitätszirkeln.

Die Praxisklinik nimmt an folgenden Qualitätszirkeln teil

  • Qualitätszirkel der bayerischen Radioonkologen
  • urologischer Qualitätszirkel
  • gynäkologisch Qualitätszirkel

St. Theresienkrankenhaus

Mommsenstraße 24, Nürnberg

Die Praxisklinik für Strahlentherapie befindet sich auf dem Gelände des St. Theresienkrankenhauses und ist mit diesem baulich direkt verbunden. Stationäre Patienten können somit auf kurzem Weg zur Strahlentherapie gelangen bzw. gebracht werden.

Das Krankenhaus befindet sich im Norden von Nürnberg und ist über die Autobahn A3 (Ausfahrt Nürnberg Nord) gut anzufahren. Vom Flughafen Nürnberg ist das Krankenhaus ca. 15 Minuten entfernt.  Auch Besucher aus der Stadt erreichen mit der U-Bahn (Haltestelle Leipziger Platz) und mittels Bus das Krankenhaus problemlos. Darüber hinaus ist es mit dem PKW über den Nordring gut anzufahren. Ein Besucherparkplatz und ein Taxistand sind vorhanden.

Das Krankenhaus befindet sich in einem belebten Wohngebiet mit sehr guter  Infrastruktur. Die Vielfalt der medizinischen Fachbereiche des Krankenhauses und dessen Kooperationspartner finden sich auf der Internetseite: www.theresien-krankenhaus.eu

Partnerpraxen

Die Praxisklinik für Strahlentherapie am St. Theresienkrankenhaus in Nürnberg ist rechtlich mit den Partnerpraxen Strahlentherapie am Klinikum Fürth und am Landkrankenhaus Roth verbunden.

Die Verbindung besteht in Form einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis mit der Strahlentherapie am Klinikum Fürth. Darüber hinaus ist die Strahlentherapie am Landkrankenhaus Roth als medizinisches Versorgungszentrum ein ausgelagerter Praxisteil der Strahlentherapie in Fürth.
 

Der Praxisverbund verfügt somit über

  • 5 moderne Bestrahlungsgeräte (Linearbeschleuniger)
  • 2 Afterloadingeinheiten zur Bestrahlung von Körperhöhlen
  • eine Brachytherapieeinheit zur Seedimplantation der Prostata
  • eine Stereotaxieeinheit zur punktgenauen Bestrahlung umschriebener Gehirntumore
  • 20 Bestrahlungsplanungs-Computer zur Berechnung modernster Bestrahlungstechniken (IMRT, VMAT)
  • einen Computertomographen neuester Technik zur Bestrahlungsplanung