Wir nehmen Datenschutz ernst
transDer Schutz Ihrer Privatsphäre bei der Verarbeitung persönlicher Daten ist für uns ein wichtiges Anliegen. Wenn Sie unsere Webseite besuchen, speichern unsere Webserver standardmäßig die IP Ihres Internet Service Provider, die Webseite, von der aus Sie uns besuchen, die Webseiten, die Sie bei uns besuchen sowie das Datum und die Dauer des Besuches. Diese Informationen sind für die technische Übertragung der Webseiten und den sicheren Serverbetrieb zwingend erforderlich. Eine personalisierte Auswertung dieser Daten erfolgt nicht.

Sofern Sie uns Daten per Kontakt-Formular senden, werden diese Daten im Zuge der Datensicherung auf unseren Servern gespeichert. Ihre Daten werden von uns ausschließlich zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet. Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Verantwortliche Stelle:
Dr. med. J. Meier
Facharzt für Strahlentherapie

Personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten sind Daten über Ihre Person. Diese beinhalten Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Email Adresse. Sie müssen auch keine personenbezogenen Daten preisgeben um unsere Internetseite besuchen zu können. In einigen Fällen benötigen wir Ihren Namen und Adresse sowie weitere Informationen um Ihnen die gewünschte Dienstleistung anbieten zu können.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass wir Sie auf Wunsch mit Informationsmaterial beliefern bzw. wenn wir Ihre Anfragen beantworten. In diesen Fällen werden wir Sie immer darauf hinweisen. Außerdem speichern wir nur die Daten, die Sie uns automatisch oder freiwillig übermittelt haben.

Wenn Sie einen unserer Services nutzen, sammeln wir in der Regel nur die Daten die notwendig sind um Ihnen unseren Service bieten zu können. Möglicherweise fragen wir Sie nach weiteren Informationen, die aber freiwilliger Natur sind. Wann immer wir personenbezogene Daten verarbeiten, tun wir dies um Ihnen unseren Service anbieten zu können oder um unsere kommerziellen Ziele zu verfolgen.

Automatisch gespeicherte nicht personenbezogene Daten
Wenn Sie unsere Internetseiten besuchen, speichern wir aus administrativen und technischen Gründen bestimmte Informationen. Diese sind: Typ und Version des verwendeten Browsers, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, sowie die IP Adresse.

Diese Daten werden anonymisiert und lediglich für statistische Zwecke bzw. dafür verwendet, unsere Internet- und Onlinedienste zu verbessern.

Diese anonymisierten Daten werden - getrennt von personenbezogenen Daten - auf sicheren Systemen gespeichert und können keinen individuellen Personen zugeordnet werden. Das bedeutet, dass Ihre personenbezogenen Daten jederzeit geschützt bleiben.

Cookies
Wenn Sie unsere Internetseiten besuchen speichern wir möglicherweise Informationen auf Ihrem Computer in Form von Cookies. Cookies sind kleine Dateien die von einem Internetserver an Ihren Browser übertragen und auf dessen Festplatte gespeichert werden. Lediglich die Internet Protokoll Adresse wird hierbei gespeichert – keine personenbezogenen Daten. Diese Information die in den Cookies gespeichert wird erlaubt es, Sie bei dem nächsten Besuch auf unserer Internetseite automatisch wiederzuerkennen, wodurch Ihnen die Nutzung erleichtert wird.

Natürlich können Sie unsere Internetseiten auch besuchen ohne Cookies zu akzeptieren. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Computer beim nächsten Besuch wiedererkannt wird können Sie die Verwendung von Cookies auch ablehnen indem Sie die Einstellungen in Ihrem Browser auf „Cookies ablehnen“ ändern. Die jeweilige Vorgehensweise finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres jeweiligen Browsers. Wenn Sie die Verwendung von Cookies ablehnen, kann es jedoch zu Einschränkungen in der Nutzung mancher Bereiche unserer Internetseiten kommen.

Einsatz von Google Maps
Diese Website benutzt Google Maps zur Darstellung von Karten und zur Erstellung von Anfahrtsplänen.

Google Maps wird von Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA betrieben.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Erfassung, Bearbeitung sowie der Nutzung der automatisch erhobenen sowie der von Ihnen eingegeben Daten durch Google, einer seiner Vertreter, oder Drittanbieter einverstanden.

Die Nutzungsbedingungen für Google Maps finden Sie hier.

Die Datenschutzerklärung von Google Maps können Sie hier einsehen.

Sicherheit
Wir haben technische und administrative Sicherheitsvorkehrungen getroffen um Ihre personenbezogenen Daten gegen Verlust, Zerstörung, Manipulation und unautorisierten Zugriff zu schützen. All unsere Mitarbeiter sowie für uns tätige Dienstleister sind auf die gültigen Datenschutzgesetze verpflichtet.

Wann immer wir personenbezogene Daten sammeln und verarbeiten werden diese verschlüsselt bevor sie übertragen werden. Das heißt, dass Ihre Daten nicht von Dritten missbraucht werden können. Unsere Sicherheitsvorkehrungen unterliegen dabei einem ständigen Verbesserungsprozess und unsere Datenschutzerklärungen werden ständig überarbeitet. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihnen die aktuellste Version vorliegt.

Änderungen unserer Datenschutzerklärungen
Wir behalten uns das Recht vor, unsere Datenschutzerklärungen zu ändern falls dies aufgrund neuer Technologien notwendig sein sollte. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihnen die aktuellste Version vorliegt.

Recht auf Information/Widerspruch
Bitte kontaktieren Sie uns jederzeit wenn Sie sich informieren möchten welche personenbezogenen Daten wir über Sie speichern. Außerdem können Sie jederzeit Ihre Erlaubnis an uns, Ihre personenbezogene Daten zu erheben und zu verarbeiten, zurückziehen. In beiden Fällen wenden Sie sich bitte direkt an uns.

Alle Interessenten und Besucher unserer Internetseite erreichen uns in Datenschutzfragen unter:
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unseren Beauftragten für Medizinproduktesicherheit (§6 MPBetreibV) erreichen Sie unter:
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impressum






























Praxisklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am St. Theresienkrankenhaus Nürnberg
Mommsenstrasse 24
D-90491 Nürnberg





Dr. med. J. Meier
Fachärzte für Strahlentherapie
Telefon: 0911-95148-0
Telefax: 0911-95148-50
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!trans





Zuständige Aufsichtsbehörde: Kassenärztliche Vereinigung Bayern, Bezirkstelle Mittelfranken


Vogelsgarten 6
D-90402 Nürnberg
Telefon: 089-4470
Telefax: 089-447280
www.kvb.de


Zuständige Kammer: Bayerische Landesärztekammer


Mühlbaurstraße 16
D-81677 München
Telefon: 089-4470
Telefax: 089-447280
www.blaek.de


Berufsbezeichnung: Facharzt für Strahlentherapie
(Promotion zum Dr. med. und Facharztanerkennung
zum Strahlentherapeuten verliehen in Deutschland)





Berufsrechtliche Regelungen: Berufsordnung für die Ärzte Bayerns


www.blaek.de
Heilberufegesetz des Landes Bayern
Die Regelungen finden sich im Gesetzblatt des Landes Bayern.


Inhaltlich Verantwortlicher


gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:Dr. med. Roman Baumer
Dr. med. Johann Meier


Webdesign und Realisierung:


Web&DesignPlus: www.web-design-plus.de



Haftung für Inhalte
transDie Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt.
Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.
Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich.
Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.
Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.

Datenschutz
Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann.
Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen.
Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

STATIONÄRE BEHANDLUNG

Ergibt sich die Situation, dass ein Patient eine Strahlentherapie in Kombination mit einer Chemotherapie benötigt, oder dass ein schlechter Allgemeinzustand besteht, ist die Behandlung auch unter stationärer Betreuung durchführbar. Auch die Seedimplantation bei Prostatakarzinom erfolgt stationär.
Unserer Praxisklinik verfügt somit über eine Station mit 10 Belegbetten im St. Theresienkrankenhaus. Für die Betreuung der stationären Patienten sind zwei erfahrene Stationsärzte, einer davon Facharzt für Innere Medizin, ganztägig für die Patientenbetreuung zuständig.
Die Unterbringung ist in 1-, 2- oder 3-Bettzimmern möglich.

ABLAUF DER STRAHLENTHERAPIE

1. ANMELDUNG

Nach der Zuweisung durch den vorbehandelnden Facharzt erhalten alle unsere Tumorpatienten kurzfristig einen Termin für ein Erstgespräch, zu dem sämtliche zur Verfügung stehenden Unterlagen wie Arztbriefe, Befunde und vor allem Röntgen- oder CT-Bilder mitgebracht werden sollten. An der Anmeldung werden zunächst die Personalien aufgenommen und die Patientenakte angelegt.

2. ERSTGESPRÄCH

In einem sehr ausführlichen Gespräch, besprechen die Fachärzte fürStrahlentherapie detailliert und in für alle Patienten verständlicher Form die jeweilige Tumorsituation, sämtliche Behandlungsmöglichkeiten und insbesondere den Ablauf und die möglichen Nebenwirkungen der geplanten Strahlentherapie mit dem Patienten.

weiterlesen

An Hand eines Aufklärungsbogens werden die einzelnen Punkte ausführlich erörtert. Auf die ganzheitliche Betreuung unserer Patienten wird besonderer Wert gelegt. So werdenSchmerzmedikation, zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten sowie die psychische und die soziale Situation in dieses Gespräch mit eingebunden.

3. FESTLEGUNG DES ISOZENTRUMS

Der nächste Schritt im Behandlungsablauf ist die Lokalisation der Bestrahlungsfelder, auch Simulation genannt. Für die Bestrahlung muss der Patient über bis zu 40 Sitzungen, möglichst reproduzierbar auf dem Bestrahlungstisch liegen. In unserer Praxis stehen zahlreiche aufwändige Lagerungshilfen zu Verfügung, so z.B. für die Bestrahlung von Brustkrebspatientinnen ein sogenanntes Mammaboard, auf dem sowohl die Lagerung des Oberkörpers, des Kopfes als auch der Arme individuell gestaltet und maximal reproduzierbar sowie weitgehend bequem möglich ist. Für Beckenbestrahlungen haben sich Schaumstoffvorrichtungen zur Fixierung der Knie und der Füße als sehr vorteilhaft herausgestellt. Ein besonderes Problem stellt die exakte Lagerung bei Bestrahlungen im Kopf-Hals-Bereich dar, da diese Region zum einen sehr beweglich ist und zum anderen hier eine exakte Schonung des Rückenmarks besonders wichtig ist. Es werden deshalb für den Patienten individuell angefertigte Bestrahlungsmasken aus Kunststoff hergestellt.
Diese Bestrahlungsmasken werden auf einer speziellen Haltevorrichtung am Tisch verankert , so dass Kopf und Hals des Patienten weitgehend immobilisiert werden. Auf diese Weise ist eine Bestrahlung der Tumorregion mit einer Genauigkeit von 1-2 Millimetern durchzuführen. Nachdem die optimale Lagerung abgeschlossen ist, wird mittels Durchleuchtung und mit Hilfe eines dreidimensionalen Lasersystems ein Punkt am Patienten eindeutig definiert und auf der Maske bzw. der Körperoberfläche aufgemalt. An
diesem sogenannten Isozentrum werden dann sämtliche Bestrahlungsfelder ausgerichtet.

4. PLANUNGS-COMPUTERTOMOGRAFIE

Im Anschluss an die Festlegung des Isozentrums gehen unsere MTRA`s mit dem Patienten zum Computertomographen in der Röntgenpraxis am Theresienkrankenhaus.

Dort wird eine Computertomographie (CT) des zu bestrahlenden Gebietes in dünnen Schichten von wenigen Millimetern durchgeführt. Die Durchführung der Computertomographie erfordert in den meisten Fällen keine Kontrastmittelgabe und dauert nur wenige Minuten. In speziellen Fällen, so bei Tumoren des Gehirnes oder der Prostata, liefert eine zusätzlich angefertigte Kernspintomographie (MRT) wichtige
ergänzende Information hinsichtlich Lage und Ausdehnung des zu bestrahlenden Areals.
Anschließend werden die am CT und MR gewonnenen Daten direkt auf das Bestrahlungsplanungssystem überspielt.

5. BESTRAHLUNGSPLANUNG

Grundlage der Bestrahlungsplanung ist ein aus diesen Daten im Computer erzeugtes Patientenvolumen. Sämtliche Schnittbilder sowie Rekonstruktionen in zwei weiteren Ebenen erlauben eine exakte Definition der zu bestrahlenden Gebiete. Der Arzt kann Schicht für Schicht millimetergenau sämtliche Strukturen markieren, die für die Planung der Bestrahlungsfelder von Bedeutung sind. Die Hauptaufgabe der drei Medizin-Physiker ist es, an Hand der vorgegebenen Zielvolumina und Risikoorgane die Einstrahlwinkel
sowie die Formen der Bestrahlungsfelder festzulegen und die resultierende dreidimensionale Dosisverteilung zu berechnen und graphisch dazustellen. Ziel der Optimierung ist eine möglichst gleichmäßige Dosis im gewünschten Zielgebiet und eine möglichst geringe Dosis an den Risikoorganen. Bevor der Bestrahlungsplan zur Realisierung an die Linearbeschleuniger online weitergeleitet wird, muss er zwischen Physiker und Arzt ausführlich besprochen und dann vom Arzt für die Anwendung am
Patienten freigeben werden.

6. LOKALISATION DER BESTRAHLUNGSFELDER

Um sicher zu stellen, dass die bei der Bestrahlungsplanung erzeugten Felder und Einstrahlwinkel am Patienten exakt realisiert werden können, kommt der Patient noch einmal an den Simulator. Die berechneten Einstrahlwinkel und Bestrahlungsfelder werden mittels Durchleuchtung und Röntgenaufnahmen auf ihre exakte Lage überprüft.
Außerdem werden die Bestrahlungsfelder am Körper des Patienten oder der Kunststoffmaske aufgemalt um eine regelmäßige Kontrolle auch während der Bestrahlung zu gewährleisten. Jedes der Bestrahlungsfelder wird mittels Röntgenbild dokumentiert und vor Beginn der Behandlung vom Arzt kontrolliert und abgezeichnet.
Nun kann die tägliche Bestrahlung im Rahmen der 4 – 8 Wochen dauernden Behandlung
beginnen.

7. BESTRAHLUNG AM LINEARBESCHLEUNIGER

Die Bestrahlung erfolgt überwiegend mit hochenergetischen Photonenan einem unserer zwei Linearbeschleuniger. Bei jeder Bestrahlungssitzung wird der Patient wieder exakt an Hand des dreidimensionalen Lasersystems wie bei der Simulation ausgerichtet. Mittels eines Lichtvisiers kann die Einstellung der Bestrahlungsfelder mit den auf der Haut aufgezeichneten Vorgaben überprüft werden. Bei der Ersteinstellung kontrolliert jeweils ein Arzt, dass die Lagerung und die Einstellung sämtlicher Felder den Vorgaben des Bestrahlungsplanes entsprechen. Während der Bestrahlung müssen MTRA`s und Ärzte den Bestrahlungsraum verlassen. Der Patient wird durch mehrere Videokameras und eine Gegensprechanlage ständig überwacht und steht somit in Kontakt mit der Außenwelt.
Vom Schaltplatz aus kann das Bestrahlungsgerät zur Einstellung der jeweiligen Felder von außen bewegt werden. Die individuelle Feldformung wird entweder durch einensogenannten Multi-Leaf-Kollimator oder durch speziell zugeschnittene Bleiabsorber erreicht. Der Multi-Leaf-Kollimator besteht aus 80 1cm breiten Bleilamellen, die eine vollkommen individuelle Begrenzung der Felder ermöglichen. Durch eine direkt am
Bestrahlungsgerät angebrachte kleine Videokamera kann auch die Übereinstimmung des Lichtvisiers mit dem aufgezeichneten Bestrahlungsfeld exakt kontrolliert werden. Alle Bestrahlungsfelder werden mithilfe eines modernen Elektronischen Portal-Image Systems in regelmäßigen Zeitabständen direkt bei der Bestrahlung überprüft. Sämtliche Bestrahlungsvorgänge werden täglich sowohl mittels Computerausdruck als auch handschriftlich dokumentiert.

8. ARZTKONTAKT UND ABSCHLUSSUNTERSCHUNG

Regelmäßig, mindestens 1x wöchentlich und bei Bedarf natürlich auch wesentlich öfter, erkundigt sich der Arzt nach dem Befinden des Patienten. Die Haut wird kontrolliert, mögliche typische Nebenwirkungen werden bewusst abgefragt. Falls von Seiten des Patienten Fragen oder Probleme bestehen, werden diese auch zwischen den geplanten Kontrollen sofort von den MTRA`s an den Arzt weitergeleitet und von diesem mit dem Patienten besprochen. Am Ende der je nach Tumorart 5 – 8 wöchigen Bestrahlungsserie findet eine ausführliche Besprechung über die stattgefundene Therapie, die weiteren Maßnahmen und die Nachsorge-Untersuchungen statt. Diese werden im allgemeinen wieder von den zuweisenden Ärzten durchgeführt.

9. STATIONÄRE BEHANDLUNG

Falls bei einem Patienten eine Radio-Chemotherapie erforderlich ist oder der Patient sich in einem schlechten Allgemeinzustand befindet, ist die Behandlung auch unter stationären Bedingungen durchführbar. Unsere Praxis hat im Theresienkrankenhaus 10 Belegbetten und für die Betreuung der stationären Patienten sind zwei erfahrene Stationsärzte, einer davon Facharzt für Innere Medizin, beschäftigt, die sich intensiv um die stationäre Behandlung unserer Patienten kümmern. Die Unterbringung ist wie im gesamten Theresienkrankenhaus in 1-2-oder 3-Bettzimmern möglich.

AUSSTATTUNG

Die Praxisklinik ist mit den modernsten Geräten und Planungssystemen ausgestattet.
Die Behandlung des gesamten Spektrums bösartiger und gutartiger Erkrankungen ist somit möglich. Einzelheiten finden Sie in der seitlichen Menueleiste von Ausstattung und Startseite.

Kurzaufstellung

- 2 modernste Linearbeschleuniger für die Bestrahlung von Außen,
- mehrere Bestrahlungsplanungsrechner für die exakte  individuelle Bestrahlungsplanung,
- 1 Brachytherapieeinheit für die Bestrahlung von Körperhöhlen (Afterloadingtechnik)
- 1 Brachytherapieeinheit für das Einbringen von Seedstrahlern in die Prostata (Seed-Permanentimplantation)
- Bestrahlungsplanung mit Computertomografie, Kernspintomografie und falls erforderlich mit PET-CT
- die Praxis verfügt über eine radioonkologische Bettenstation am St. Theresienkrankenhaus mit der Möglichkeit stationäre Strahlentherapien durchzuführen, die Patienten palliativmedizinisch zu betreuen und Chemotherapien parallel zur Bestrahlung vorzunehmen.

Praxisklinik für Strahlentherapie im St.Theresienkrankenhaus


Mommsenstr 24  I  90491 Nürnberg
Telefon 0911- 95148-0
Fax 0911- 95148-50
tuev2
 

BESTRAHLUNG VON TUMORERKRANKUNGEN

Es gibt sehr unterschiedliche Tumorerkrankungen. Manche werden nur operiert,  chemotherapiert oder bestrahlt.
Meistens werden die Behandlungsmethoden jedoch kombiniert, wodurch das ideale Ergebnis und häufig die Heilung erreicht wird. Die Strahlentherapie ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Tumortherapie.
weiterlesen

Aufgrund modernster Ausstattung kann unsere Praxis weit über das gängige Behandlungsspektrum die besten Therapien anbieten.
Zu nennen sind die neuesten Linearbeschleuniger mit Planungssoftware, wodurch die Bestrahlung von Außen im Vergleich zu früheren Behandlungen wesentlich effektiver und schonender vorgenommen wird. Insbes. Behandlungstechniken wie IMRT und VMAT sind möglich.
Auch die Bestrahlung von Körperhöhlen (z.B. Speiseröhre, Gebärmutter usw.) hat sich mit den neuesten Geräten erheblich verbessert (Brachytherapie in Afterloadingtechnik). Von Bedeutung ist hier die Möglichkeit der Bestrahlungsplanung mittels Computertomografie und Kernspintomografie.
Auch die Behandlung des frühen Prostatakarzinoms durch Einbringen kleiner Seed-Strahler ist seit 10 Jahren mit stets modernisierter Ausstattung Routine (Brachytherapie Prostata). Der Bestrahlungsplan erfolgt stets intraoperativ mittels online-Planung mit hierdurch gegebener Sicherheit einer hochpräzisen Einbringung der kleinen Strahler.

 
 

BESTRAHLUNG GUTARTIGER ERKRANKUNGEN

Gutartige Erkrankungen, die bestrahlt werden können, sind orthopädische Probleme  an Gelenken und Sehnen, die mit chronischen Schmerzen und oft mit Weichteilschwellungen einhergehen. Es handelt sich um altersbedingte, entzündliche/rheumatische oder verletzungsbedingte Veränderungen.
weiterlesen



Häufig finden sich folgende Diagnosen:

• Arthrose und Verkalkungen an Schultern, aber auch an anderen Gelenken
• Rotatorenmanschettenruptur der Sehne kleinerer Muskeln im Schulterbereich
• Beschwerden des Ellenbogens wie z.B. der Tennisellenbogen
• Arthrose und Schäden an Hüfte, Knie und Sprunggelenk
• Chronische Schmerzen nach Gelenkprothesenimplantation an Hüfte und Knie
• Schäden und Reizzustände der Achillessehne, oft auch am Sehnenansetz zum Sprunggelenk
• Dornförmige Verkalkung des Sehnenansatzes der Achillessehne (dorsaler Fersensporn) oder des  Sehnenansatzes der  Sehnenplatte der Fußsohle (plantarer Fersensporn).
• Arthrose der Fingerend- oder Fingermittelgelenke mit Schmerz, Weichteilschwellung und Funktionseinschränkung (Heberden- und Bouchardt-Arthrosen).
• Rheumatische Gelenksveränderungen an Finger- und Fußgrundgelenken

Bestrahlungsinformation

Wenn belastende Beschwerden seit langem (über Monate) bestehen und sich mit anderen Behandlungen nicht ausreichend therapieren lassen, besteht die Indikation zur Schmerzbestrahlung.
Die Bestrahlung erfolgt mit ionisierenden Strahlen ähnlich den Röntgenstrahlen. Eine Schwangerschaft sollte daher ausgeschlossen sein. Bei Patienten unter 40 Jahren sollte die Behandlung nur bei erheblichem Leidensdruck und deutlicher Einschränkung der Lebensqualität erfolgen. Kinder und Jugendliche würde man nicht bestrahlen.
Insgesamt erfolgen 6 Bestrahlungssitzungen verteilt über 2 Wochen mit einer Bestrahlungszeit unter einer Minute.

Behandlungsergebnis

Das Ansprechen der Behandlung ist meistens erst nach Abschluss der Bestrahlung (innerhalb von  4-8 Wochen) zu erwarten. Meistens kommt es zu einer guten Schmerzlinderung häufig auch zur Schmerzfreiheit.Ist keine Besserung oder nur eine Teilbesserung eingetreten, sollte eine 2. Bestrahlungsserie erfolgen, welche identisch zur ersten abläuft. Diese sollte frühestens 2 Monate oder später nach Abschluss der ersten erfolgen. In der Regel kann die Behandlung 4-mal erfolgen.

 
 

RADIO-CHEMOTHERAPIE

Die Strahlentherapie tumoröser Erkrankungen wird nicht selten mit einer Chemotherapie kombiniert um eine Wirkungsverbesserung zu erreichen. Hierzu gibt es international gültige Richtlinien, die auch in Leitlinien hinterlegt sind.
weiterlesen

Beispielhaft sind Rectumkarzinom, Blasenkarzinom und Hals-Nasen-Ohren-Tumore zu nennen.
Wir führen routinemäßig parallel zur Strahlentherapie Chemotherapiendurch, soweit diese nicht beim mitbehandelnden Onkologen erfolgen. Insbesondere mehrtägige Infusionsbehandlungen können auch auf unserer radioonkologischen Station vorgenommen werden.

BRACHYTHERAPIE

Die Brachytherapie ist ein Sammelbegriff und unterteilt sich in die Afterloadingbehandlung von Körperhöhlen (intrakavitäre Braxhytherapie) und der Implantation z.B. von kleinen Seedstrahlern in die Prostata bei Prostata-Karzinom (interstitielle Brachytherapie).
Beide Methoden werden bei uns angeboten.

SEED-IMPLANTATION

Brachytherapie mit Jod 125 Seed-Implantation des frühen Prostatakarzinoms. Die Behandlung ist seit 2002 bei uns etabliert.
Ein Patient ist für die Therapie geeignet, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, die für ein frühes Tumorgeschehen sprechen.
weiterlesen

Die Seedimplantation ist dann in ihrer Heilungswahrscheinlichkeit (ca. 90%) vergleichbar mit der radikalen Prostataentfernung. Jederzeit kann kurzfristig ein persönliches Gespräch mit unseren Ärzten vereinbart werden.
Die radioaktiven Strahler, die als Seeds bezeichnet werden, sind 4 mm lang und 1 mm dick.  Unter Vollnarkose werden diese über die Dammhaut mittels Hohlnadeln in die Prostata eingebracht. Der Dickdarm bleibt unberührt. Ca. 45-55 Seeds, je nach Prostatagröße, werden appliziert. Diese verbleiben in der Prostata und werden problemlos toleriert.
Die Qualität der Behandlung wird durch modernste Geräteausstattung und mit intraoperativer Computer  on-line-Planung gewährleistet. Die Berechnung der Seedpositionen erfolgt 3-dimensional. Die Seeds werden hoch-präzise in die Prostata über eine fixe Stichschablone und mittels Durchleuchtung und rectalem Ultraschall plaziert.
Die Behandlung erfolgt in Vollnarkose, ist minimalinvasiv und wird fast immer sehr gut vertragen. Der stationäre Aufenthalt umfaßt 2 Übernachtungen auf unserer radioonkologischen Station (Station M1) im St. Theresienkrankenhaus, Nürnberg. Die Behandlung/Betreuung erfolgt durch ein  spezialisiertes Team, bestehend aus Strahlentherapeut, Urologe, Physiker, Assistentinnen und speziell ausgebildeten Pflegekräften.

Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen sind meistens mäßig ausgeprägt und halten etwa 8 Wochen an. Häufig kommt es zu verstärktem Harndrang. Der Harnstrahl kann auch dünner werden. In der Regel reicht eine vorübergehende Gabe sehr wirksamer Medikamente. Selten ist ein Blasenkatheter oder die Aufweitung der Harnröhre erforderlich. Ein unkontrollierter Harnverlust (Inkontinenz) ist durch die Brachytherapie kaum zu erwarten. Potenzprobleme sind möglich, jedoch milder ausgeprägt im Vergleich zu anderen Therapiemethoden.

 
 

STATIONÄRE BEHANDLUNG

Die Strahlentherapie wird überwiegend ambulant durchgeführt.
Gelegentlich wird jedoch ein stationärer Aufenthalt erforderlich. Immer dann, wenn die tägliche Fahrt zur Bestrahlung zu belastend ist, wenn Untersuchungen oder Behandlungen erfolgen müssen, die nur stationär möglich sind, oder wenn parallel zur Bestrahlung eine Zusatztherapie (z.B. Chemotherapie) erforderlich ist.

Hierfür hat die Praxis eine eigene radioonkologische Bettenstation im St. Theresienkrankenhaus. Diese wird von einem Facharzt für Innere Medizin geleitet. Das Pflegepersonal ist besonders geschult (Onkologieschwestern) und hat mehrjährige Erfahrung in der Pflege strahlentherapeutischer Patienten.