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Verantwortliche Stelle:
Dr. med. J. Meier
Facharzt für Strahlentherapie

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Impressum






























Praxisklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am St. Theresienkrankenhaus Nürnberg
Mommsenstrasse 24
D-90491 Nürnberg





Dr. med. J. Meier
Fachärzte für Strahlentherapie
Telefon: 0911-95148-0
Telefax: 0911-95148-50
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!trans





Zuständige Aufsichtsbehörde: Kassenärztliche Vereinigung Bayern, Bezirkstelle Mittelfranken


Vogelsgarten 6
D-90402 Nürnberg
Telefon: 089-4470
Telefax: 089-447280
www.kvb.de


Zuständige Kammer: Bayerische Landesärztekammer


Mühlbaurstraße 16
D-81677 München
Telefon: 089-4470
Telefax: 089-447280
www.blaek.de


Berufsbezeichnung: Facharzt für Strahlentherapie
(Promotion zum Dr. med. und Facharztanerkennung
zum Strahlentherapeuten verliehen in Deutschland)





Berufsrechtliche Regelungen: Berufsordnung für die Ärzte Bayerns


www.blaek.de
Heilberufegesetz des Landes Bayern
Die Regelungen finden sich im Gesetzblatt des Landes Bayern.


Inhaltlich Verantwortlicher


gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:Dr. med. Roman Baumer
Dr. med. Johann Meier


Webdesign und Realisierung:


Web&DesignPlus: www.web-design-plus.de



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STATIONÄRE BEHANDLUNG

Ergibt sich die Situation, dass ein Patient eine Strahlentherapie in Kombination mit einer Chemotherapie benötigt, oder dass ein schlechter Allgemeinzustand besteht, ist die Behandlung auch unter stationärer Betreuung durchführbar. Auch die Seedimplantation bei Prostatakarzinom erfolgt stationär.
Unserer Praxisklinik verfügt somit über eine Station mit 10 Belegbetten im St. Theresienkrankenhaus. Für die Betreuung der stationären Patienten sind zwei erfahrene Stationsärzte, einer davon Facharzt für Innere Medizin, ganztägig für die Patientenbetreuung zuständig.
Die Unterbringung ist in 1-, 2- oder 3-Bettzimmern möglich.

ABLAUF DER STRAHLENTHERAPIE

1. ANMELDUNG

Nach der Zuweisung durch den vorbehandelnden Facharzt erhalten alle unsere Tumorpatienten kurzfristig einen Termin für ein Erstgespräch, zu dem sämtliche zur Verfügung stehenden Unterlagen wie Arztbriefe, Befunde und vor allem Röntgen- oder CT-Bilder mitgebracht werden sollten. An der Anmeldung werden zunächst die Personalien aufgenommen und die Patientenakte angelegt.

2. ERSTGESPRÄCH

In einem sehr ausführlichen Gespräch, besprechen die Fachärzte fürStrahlentherapie detailliert und in für alle Patienten verständlicher Form die jeweilige Tumorsituation, sämtliche Behandlungsmöglichkeiten und insbesondere den Ablauf und die möglichen Nebenwirkungen der geplanten Strahlentherapie mit dem Patienten.

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An Hand eines Aufklärungsbogens werden die einzelnen Punkte ausführlich erörtert. Auf die ganzheitliche Betreuung unserer Patienten wird besonderer Wert gelegt. So werdenSchmerzmedikation, zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten sowie die psychische und die soziale Situation in dieses Gespräch mit eingebunden.

3. FESTLEGUNG DES ISOZENTRUMS

Der nächste Schritt im Behandlungsablauf ist die Lokalisation der Bestrahlungsfelder, auch Simulation genannt. Für die Bestrahlung muss der Patient über bis zu 40 Sitzungen, möglichst reproduzierbar auf dem Bestrahlungstisch liegen. In unserer Praxis stehen zahlreiche aufwändige Lagerungshilfen zu Verfügung, so z.B. für die Bestrahlung von Brustkrebspatientinnen ein sogenanntes Mammaboard, auf dem sowohl die Lagerung des Oberkörpers, des Kopfes als auch der Arme individuell gestaltet und maximal reproduzierbar sowie weitgehend bequem möglich ist. Für Beckenbestrahlungen haben sich Schaumstoffvorrichtungen zur Fixierung der Knie und der Füße als sehr vorteilhaft herausgestellt. Ein besonderes Problem stellt die exakte Lagerung bei Bestrahlungen im Kopf-Hals-Bereich dar, da diese Region zum einen sehr beweglich ist und zum anderen hier eine exakte Schonung des Rückenmarks besonders wichtig ist. Es werden deshalb für den Patienten individuell angefertigte Bestrahlungsmasken aus Kunststoff hergestellt.
Diese Bestrahlungsmasken werden auf einer speziellen Haltevorrichtung am Tisch verankert , so dass Kopf und Hals des Patienten weitgehend immobilisiert werden. Auf diese Weise ist eine Bestrahlung der Tumorregion mit einer Genauigkeit von 1-2 Millimetern durchzuführen. Nachdem die optimale Lagerung abgeschlossen ist, wird mittels Durchleuchtung und mit Hilfe eines dreidimensionalen Lasersystems ein Punkt am Patienten eindeutig definiert und auf der Maske bzw. der Körperoberfläche aufgemalt. An
diesem sogenannten Isozentrum werden dann sämtliche Bestrahlungsfelder ausgerichtet.

4. PLANUNGS-COMPUTERTOMOGRAFIE

Im Anschluss an die Festlegung des Isozentrums gehen unsere MTRA`s mit dem Patienten zum Computertomographen in der Röntgenpraxis am Theresienkrankenhaus.

Dort wird eine Computertomographie (CT) des zu bestrahlenden Gebietes in dünnen Schichten von wenigen Millimetern durchgeführt. Die Durchführung der Computertomographie erfordert in den meisten Fällen keine Kontrastmittelgabe und dauert nur wenige Minuten. In speziellen Fällen, so bei Tumoren des Gehirnes oder der Prostata, liefert eine zusätzlich angefertigte Kernspintomographie (MRT) wichtige
ergänzende Information hinsichtlich Lage und Ausdehnung des zu bestrahlenden Areals.
Anschließend werden die am CT und MR gewonnenen Daten direkt auf das Bestrahlungsplanungssystem überspielt.

5. BESTRAHLUNGSPLANUNG

Grundlage der Bestrahlungsplanung ist ein aus diesen Daten im Computer erzeugtes Patientenvolumen. Sämtliche Schnittbilder sowie Rekonstruktionen in zwei weiteren Ebenen erlauben eine exakte Definition der zu bestrahlenden Gebiete. Der Arzt kann Schicht für Schicht millimetergenau sämtliche Strukturen markieren, die für die Planung der Bestrahlungsfelder von Bedeutung sind. Die Hauptaufgabe der drei Medizin-Physiker ist es, an Hand der vorgegebenen Zielvolumina und Risikoorgane die Einstrahlwinkel
sowie die Formen der Bestrahlungsfelder festzulegen und die resultierende dreidimensionale Dosisverteilung zu berechnen und graphisch dazustellen. Ziel der Optimierung ist eine möglichst gleichmäßige Dosis im gewünschten Zielgebiet und eine möglichst geringe Dosis an den Risikoorganen. Bevor der Bestrahlungsplan zur Realisierung an die Linearbeschleuniger online weitergeleitet wird, muss er zwischen Physiker und Arzt ausführlich besprochen und dann vom Arzt für die Anwendung am
Patienten freigeben werden.

6. LOKALISATION DER BESTRAHLUNGSFELDER

Um sicher zu stellen, dass die bei der Bestrahlungsplanung erzeugten Felder und Einstrahlwinkel am Patienten exakt realisiert werden können, kommt der Patient noch einmal an den Simulator. Die berechneten Einstrahlwinkel und Bestrahlungsfelder werden mittels Durchleuchtung und Röntgenaufnahmen auf ihre exakte Lage überprüft.
Außerdem werden die Bestrahlungsfelder am Körper des Patienten oder der Kunststoffmaske aufgemalt um eine regelmäßige Kontrolle auch während der Bestrahlung zu gewährleisten. Jedes der Bestrahlungsfelder wird mittels Röntgenbild dokumentiert und vor Beginn der Behandlung vom Arzt kontrolliert und abgezeichnet.
Nun kann die tägliche Bestrahlung im Rahmen der 4 – 8 Wochen dauernden Behandlung
beginnen.

7. BESTRAHLUNG AM LINEARBESCHLEUNIGER

Die Bestrahlung erfolgt überwiegend mit hochenergetischen Photonenan einem unserer zwei Linearbeschleuniger. Bei jeder Bestrahlungssitzung wird der Patient wieder exakt an Hand des dreidimensionalen Lasersystems wie bei der Simulation ausgerichtet. Mittels eines Lichtvisiers kann die Einstellung der Bestrahlungsfelder mit den auf der Haut aufgezeichneten Vorgaben überprüft werden. Bei der Ersteinstellung kontrolliert jeweils ein Arzt, dass die Lagerung und die Einstellung sämtlicher Felder den Vorgaben des Bestrahlungsplanes entsprechen. Während der Bestrahlung müssen MTRA`s und Ärzte den Bestrahlungsraum verlassen. Der Patient wird durch mehrere Videokameras und eine Gegensprechanlage ständig überwacht und steht somit in Kontakt mit der Außenwelt.
Vom Schaltplatz aus kann das Bestrahlungsgerät zur Einstellung der jeweiligen Felder von außen bewegt werden. Die individuelle Feldformung wird entweder durch einensogenannten Multi-Leaf-Kollimator oder durch speziell zugeschnittene Bleiabsorber erreicht. Der Multi-Leaf-Kollimator besteht aus 80 1cm breiten Bleilamellen, die eine vollkommen individuelle Begrenzung der Felder ermöglichen. Durch eine direkt am
Bestrahlungsgerät angebrachte kleine Videokamera kann auch die Übereinstimmung des Lichtvisiers mit dem aufgezeichneten Bestrahlungsfeld exakt kontrolliert werden. Alle Bestrahlungsfelder werden mithilfe eines modernen Elektronischen Portal-Image Systems in regelmäßigen Zeitabständen direkt bei der Bestrahlung überprüft. Sämtliche Bestrahlungsvorgänge werden täglich sowohl mittels Computerausdruck als auch handschriftlich dokumentiert.

8. ARZTKONTAKT UND ABSCHLUSSUNTERSCHUNG

Regelmäßig, mindestens 1x wöchentlich und bei Bedarf natürlich auch wesentlich öfter, erkundigt sich der Arzt nach dem Befinden des Patienten. Die Haut wird kontrolliert, mögliche typische Nebenwirkungen werden bewusst abgefragt. Falls von Seiten des Patienten Fragen oder Probleme bestehen, werden diese auch zwischen den geplanten Kontrollen sofort von den MTRA`s an den Arzt weitergeleitet und von diesem mit dem Patienten besprochen. Am Ende der je nach Tumorart 5 – 8 wöchigen Bestrahlungsserie findet eine ausführliche Besprechung über die stattgefundene Therapie, die weiteren Maßnahmen und die Nachsorge-Untersuchungen statt. Diese werden im allgemeinen wieder von den zuweisenden Ärzten durchgeführt.

9. STATIONÄRE BEHANDLUNG

Falls bei einem Patienten eine Radio-Chemotherapie erforderlich ist oder der Patient sich in einem schlechten Allgemeinzustand befindet, ist die Behandlung auch unter stationären Bedingungen durchführbar. Unsere Praxis hat im Theresienkrankenhaus 10 Belegbetten und für die Betreuung der stationären Patienten sind zwei erfahrene Stationsärzte, einer davon Facharzt für Innere Medizin, beschäftigt, die sich intensiv um die stationäre Behandlung unserer Patienten kümmern. Die Unterbringung ist wie im gesamten Theresienkrankenhaus in 1-2-oder 3-Bettzimmern möglich.

AUSSTATTUNG

Die Praxisklinik ist mit den modernsten Geräten und Planungssystemen ausgestattet.
Die Behandlung des gesamten Spektrums bösartiger und gutartiger Erkrankungen ist somit möglich. Einzelheiten finden Sie in der seitlichen Menueleiste von Ausstattung und Startseite.

Kurzaufstellung

- 2 modernste Linearbeschleuniger für die Bestrahlung von Außen,
- mehrere Bestrahlungsplanungsrechner für die exakte  individuelle Bestrahlungsplanung,
- 1 Brachytherapieeinheit für die Bestrahlung von Körperhöhlen (Afterloadingtechnik)
- 1 Brachytherapieeinheit für das Einbringen von Seedstrahlern in die Prostata (Seed-Permanentimplantation)
- Bestrahlungsplanung mit Computertomografie, Kernspintomografie und falls erforderlich mit PET-CT
- die Praxis verfügt über eine radioonkologische Bettenstation am St. Theresienkrankenhaus mit der Möglichkeit stationäre Strahlentherapien durchzuführen, die Patienten palliativmedizinisch zu betreuen und Chemotherapien parallel zur Bestrahlung vorzunehmen.

Praxisöffnungszeiten

Montag - Freitag
08.00 - 18.00 Uhr

Praxisklinik für Strahlentherapie im St.Theresienkrankenhaus


Mommsenstr 24  I  90491 Nürnberg
Telefon 0911- 95148-0
Fax 0911- 95148-50
tuev2
 

LINEARBESCHLEUNIGER
HOCHRÄZISIONSBESTRAHLUNG

Unsere Praxis verfügt über zwei hochmoderne Linearbeschleuniger zur Behandlung gut- und bösartiger Erkrankungen. Beide Geräte sind mit den aktuell modernsten Standards ausgerüstet.
Weitere Informationen zur Hochpräzisionsbestrahlung
 
 
 

BESTRAHLUNGSPLANUNG PINNACLE

Die Praxisklinik ist mit ausgesprochen modernen und leistungsstarken Bestrahlungsplanungsrechnern ausgestattet, die, untereinander vernetzt, den Ärzten und Physikern an verschiedenen Arbeitsplätzen für die Bestrahlungsplanung zur Verfügung stehen. Die Berechnungen erfolgen anhand von computertomografisch und kernspintomografisch erstellten Körperquerschnitten.
 
 

COMPUTERTOMOGRAF

Seit Januar 2016 bieten wir in den Räumen unserer Praxis CT-Untersuchungen zur Bestrahlungsplanung an.
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Die große Öffnung des Gantry (Ring mit der Röntgeneinrichtung) ermöglicht eine komfortable Lagerung während der Behandlung.

BRACHYTHERAPIE

Die Brachytherapie ist ein Sammelbegriff und unterteilt sich in die Afterloadingbehandlung von Körperhöhlen (intrakavitäre Braxhytherapie) und der Implantation z.B. von kleinen Seedstrahlern in die Prostata bei Prostata-Karzinom (interstitielle Brachytherapie).
Beide Methoden werden bei uns angeboten.

AFTERLOADING

Ein etwa reiskorngroßer, radioaktiver Gammastrahler wird ferngesteuert über einen flexiblen Führungsschlauch in die entsprechende Körperhöhle eingebracht. Wir verwenden hierfür Iridium-192 als Strahlungsquelle. Der Vorteil einer Kontakttherapie

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ist die hohe, tumorzerstörende Strahlendosis im Nahbereich des Strahlers und der steile Dosisabfall hin zu benachbartem gesunden Gewebe.

Gegenüber des früher verwendeten Radiums, wird die Bestrahlungszeit mit Iridium-192 von 3 Tagen auf 10 Minuten reduziert. Darüber hinaus wird mit Iridium die Kontaktbehandlung im Bereich Lunge und Ösophagus erst möglich.

Mittels Computertomografie, wenn erforderlich Kernspintomografie kann eine exakte Bestrahlungsplanung erfolgen. Die Praxis ist hier immer modern und innovativ. Die Kontaktbestrahlung wird im wesentlichen bei folgenden Tumorerkrankungen eingesetzt und häufig auch in Verbindung mit einer Bestrahlung von außen kombiniert:

• Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterkrebs
Scheidenkrebs

Lungenkrebs
Speiseröhrenkrebs

Oft erfolgt die Afterloadingbehandlung der Scheide vorbeugend, um eine mögliche bereits erfolgte Absiedelung z.B. aus der operierten Gebärmutter zu behandeln.

 
 

Die Seedimplantation der Prostata

. . . erfolgt unter ständiger Kontrolle.

Für die Behandlung des Prostatakarzinoms ist lediglich ein 2-tägiger Aufenthalt erforderlich. Die stationäre Aufnahme (Station M1) erfolgt am Vortag der Therapie zu vorbereitenden Maßnahmen (z.B. Laborwerte, Narkosefähigkeitsprüfung usw.). Am Behandlungstag wird früh die Enddarmreinigung mittels Einlauf vorgenommen. 

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Die Behandlung im OP wird unter Vollnarkose durchgeführt und ist bisher stets komplikationsfrei erfolgt. Der Patient verbleibt  zur Kontrolle über Nacht.

Zur Entlassung am Folgetag wird der Blasenkatheter in der Regel entfernt und spezielle Medikamente verordnet.  Ausländischen Patienten werden meistens mit Blasenkatheter und Beinbeutel zur Urinaufnahme entlassen, um eine gute Heimreise (Abreise häufig mit Flugzeug) zu gewährleisten. Am Entlassungstag nimmt der Medizinphysiker bei jedem Patienten eine Messungen der Strahlenbelastung des Umfeldes vor. Bisher gab es hierbei keine erhöhten Werte, sodass die Entlassung stets planmäßig erfolgen konnte.