AUSSTATTUNG

Die Praxisklinik ist mit den modernsten Geräten und Planungssystemen ausgestattet.
Die Behandlung des gesamten Spektrums bösartiger und gutartiger Erkrankungen ist somit möglich. Einzelheiten finden Sie in der seitlichen Menueleiste von Ausstattung und Startseite.

Kurzaufstellung

- 2 modernste Linearbeschleuniger für die Bestrahlung von Außen,
- mehrere Bestrahlungsplanungsrechner für die exakte  individuelle Bestrahlungsplanung,
- 1 Brachytherapieeinheit für die Bestrahlung von Körperhöhlen (Afterloadingtechnik)
- 1 Brachytherapieeinheit für das Einbringen von Seedstrahlern in die Prostata (Seed-Permanentimplantation)
- Bestrahlungsplanung mit Computertomografie, Kernspintomografie und falls erforderlich mit PET-CT
- die Praxis verfügt über eine radioonkologische Bettenstation am St. Theresienkrankenhaus mit der Möglichkeit stationäre Strahlentherapien durchzuführen, die Patienten palliativmedizinisch zu betreuen und Chemotherapien parallel zur Bestrahlung vorzunehmen.

Praxisöffnungszeiten

Montag - Freitag
08.00 - 17.00 Uhr

Praxisklinik für Strahlentherapie im St.Theresienkrankenhaus


Mommsenstr 24  I  90491 Nürnberg
Telefon 0911- 95148-0
Fax 0911- 95148-50
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LINEARBESCHLEUNIGER
HOCHRÄZISIONSBESTRAHLUNG

Unsere Praxis verfügt über zwei hochmoderne Linearbeschleuniger zur Behandlung gut- und bösartiger Erkrankungen. Beide Geräte sind mit den aktuell modernsten Standards ausgerüstet.
Weitere Informationen zur Hochpräzisionsbestrahlung
 
 
 

BESTRAHLUNGSPLANUNG PINNACLE

Die Praxisklinik ist mit ausgesprochen modernen und leistungsstarken Bestrahlungsplanungsrechnern ausgestattet, die, untereinander vernetzt, den Ärzten und Physikern an verschiedenen Arbeitsplätzen für die Bestrahlungsplanung zur Verfügung stehen. Die Berechnungen erfolgen anhand von computertomografisch und kernspintomografisch erstellten Körperquerschnitten.
 
 

COMPUTERTOMOGRAF

Seit Januar 2016 bieten wir in den Räumen unserer Praxis CT-Untersuchungen zur Bestrahlungsplanung an.
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Die große Öffnung des Gantry (Ring mit der Röntgeneinrichtung) ermöglicht eine komfortable Lagerung während der Behandlung.

BRACHYTHERAPIE

Die Brachytherapie ist ein Sammelbegriff und unterteilt sich in die Afterloadingbehandlung von Körperhöhlen (intrakavitäre Braxhytherapie) und der Implantation z.B. von kleinen Seedstrahlern in die Prostata bei Prostata-Karzinom (interstitielle Brachytherapie).
Beide Methoden werden bei uns angeboten.

AFTERLOADING

Ein etwa reiskorngroßer, radioaktiver Gammastrahler wird ferngesteuert über einen flexiblen Führungsschlauch in die entsprechende Körperhöhle eingebracht. Wir verwenden hierfür Iridium-192 als Strahlungsquelle. Der Vorteil einer Kontakttherapie

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ist die hohe, tumorzerstörende Strahlendosis im Nahbereich des Strahlers und der steile Dosisabfall hin zu benachbartem gesunden Gewebe.

Gegenüber des früher verwendeten Radiums, wird die Bestrahlungszeit mit Iridium-192 von 3 Tagen auf 10 Minuten reduziert. Darüber hinaus wird mit Iridium die Kontaktbehandlung im Bereich Lunge und Ösophagus erst möglich.

Mittels Computertomografie, wenn erforderlich Kernspintomografie kann eine exakte Bestrahlungsplanung erfolgen. Die Praxis ist hier immer modern und innovativ. Die Kontaktbestrahlung wird im wesentlichen bei folgenden Tumorerkrankungen eingesetzt und häufig auch in Verbindung mit einer Bestrahlung von außen kombiniert:

• Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterkrebs
Scheidenkrebs

Lungenkrebs
Speiseröhrenkrebs

Oft erfolgt die Afterloadingbehandlung der Scheide vorbeugend, um eine mögliche bereits erfolgte Absiedelung z.B. aus der operierten Gebärmutter zu behandeln.

 
 

Die Seedimplantation der Prostata

. . . erfolgt unter ständiger Kontrolle.

Für die Behandlung des Prostatakarzinoms ist lediglich ein 2-tägiger Aufenthalt erforderlich. Die stationäre Aufnahme (Station M1) erfolgt am Vortag der Therapie zu vorbereitenden Maßnahmen (z.B. Laborwerte, Narkosefähigkeitsprüfung usw.). Am Behandlungstag wird früh die Enddarmreinigung mittels Einlauf vorgenommen. 

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Die Behandlung im OP wird unter Vollnarkose durchgeführt und ist bisher stets komplikationsfrei erfolgt. Der Patient verbleibt  zur Kontrolle über Nacht.

Zur Entlassung am Folgetag wird der Blasenkatheter in der Regel entfernt und spezielle Medikamente verordnet.  Ausländischen Patienten werden meistens mit Blasenkatheter und Beinbeutel zur Urinaufnahme entlassen, um eine gute Heimreise (Abreise häufig mit Flugzeug) zu gewährleisten. Am Entlassungstag nimmt der Medizinphysiker bei jedem Patienten eine Messungen der Strahlenbelastung des Umfeldes vor. Bisher gab es hierbei keine erhöhten Werte, sodass die Entlassung stets planmäßig erfolgen konnte.